WirVsVirus ein voller Erfolg

Am vergangenen Wochenende fand der erste WirVsVirus Hackathon der Bundesregierung statt. Virtuell versteht sich aufgrund der verhängten Kontaktsperre. Ein Anfang, wie eine erste Stellungnahme verrät.

Während Ärztinnen und Ärzte über beide Ohren in der Krise stecken, passiert gerade wahnsinnig viel, um der Coronakrise und der damit verbundenen COVID-19 Erkrankung zu begegnen. So rief die Bundesregierung für das vergangenen Wochenende zu einem Hackathon auf, um einerseits schnellmögliche Lösungen zu kreieren. Auch mit Blick auf die Zeit nach der Krise.

Unter dem Hashtag #WirVsVirus, der gleichzeitig das Motto markierte, traf sich der wohl größte Hackathon aller Zeiten. So vollmundig jedenfalls zeigte sich Helge Braun, seines Zeichens Chef der Kanzleramts. In einer erste schriftlichen Nachbetrachtung finden sich folgende Zahlen:

  • 43.000 Anmeldungen
  • 1.900 Pat:innen für Herausforderungen
  • 2.900 Mentor:innen
  • 27.000 aktive Nutzer:innen auf der Plattform
  • 13.000 Profile bei Devpost
  • 1.500 angemeldete Projekte
  • 100 Projekte aus den Ministerien
  • 464.866 Slacknachrichten (and counting…)

Was jetzt passiert

Gespannt darf man sein, wie viele Projekte tatsächlich Wirklichkeit werden. Von diesem Hackathon bleibt sicher mehr übrig, als der Dokumentation des guten Willens. Schließlich hat Deutschland viel aufzuholen. In der Krise tritt eben auch zu Tage, was bislang auf dem Weg zur smarten Versorgung versäumt wurde. Darauf kann ich an dieser Stelle nicht detailliert eingehen. Vielleicht lassen sich später einige Projekte, die smarte Versorgungsansätze verfolgen, hier vorstellen.

Die Vielfalt der Projekte jedenfalls ist bestechend. Damit die entwickelten Lösungen ihr volles Potenzial entfalten können, arbeitet das Bundeskanzleramt, in dem auch die Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung Dorothee Bär wirkt, gerade mit Hochdruck an einer Lösung, um ein unkompliziertes Matching der vielen Unterstützungsangebote mit den Bedarfen für die Weiterentwicklung der Lösungen zu verbinden.

Ich nehme mit dem Tag heute, die speziellen Lösungen für smarte Versorgung in den Blick und berichte gern über Fortschritte. Vielleicht ergibt sich auch der ein oder andere Gastbeitrag in dieser Hinsicht. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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Frank Stratmann arbeitet als Mentor und Wissensarbeiter mit Akteuren des Gesundheitswesens. Projekte findet er dort, wo die Anwesenheit des Internets als exogene Quelle für Veränderung und Wandel Gesundheitsunternehmen unangenehm aus der Stresstoleranz kippen lässt.

Politische Umdeutung der Coronakrise

Erste Stimmen, die man dazu hört, befürworten den Einsatz von entsprechender Technologie. Das RKI empfiehlt derlei Möglichkeiten zu prüfen schon seit vielen Wochen.

Für Diskussionsfreudige

Das Zeitgeschenk richtet sich an jedermann, der sich mit dem oben genannten Thema beschäftigt. Vor allem an diskussionsfreudigen Ärztinnen und Ärzte in eigener Praxis. Nutze das Zeitgeschenk und stille meine Neugier, warum Dich gerade dieses Thema beschäftigt.

 

Überlegungen hier im Blog drehen sich auch um die mediale Transformation von Gesundheitsbeziehungen. Nach meiner Einsicht verändert die Digitalisierung die Verhältnisse, in denen Gesundheit gelingt. Verändern sich die Verhältnisse, wandeln sich die Beziehungen.
Frank Stratmann
Mensch, Wissensarbeiter & Mentor